Entscheidungen. Mein Leben in der Politik
Am
31.01. präsentierte Alt-Kanzler Gerhard Schröder seine Biografie
„Entscheidungen. Mein Leben in der Politik“ der Öffentlichkeit. In der
Frankfurter Buchhandlung Hugendubel nahm sich Schröder Zeit für seine Leser
und signierte bereitwillig und gut gelaunt sein Erstlingswerk. Ein sehr
gemischtes Publikum, Frauen und Männer aller Altersgruppen, waren angereist, um
sich Schröders Biographie signieren zu lassen. Für die unzähligen
Medienvertreter aus Fernsehen und Printmedien hatte er hingegen wenig übrig.
Fragen und Interviews lehnte Gerhard Schröder kategorisch ab. Nur die Frage
nach dem erneuten Wahlsieg der Frankfurter Oberbürgermeisterin, beantwortete er
mit Glückwünschen und guten Wünschen für Petra Roth.
Souverän und zügig beendete Gerhard Schröder nach knapp 35 Minuten die Autogrammstunde und verschwand so schnell wie er gekommen war die Buchhandlung. Ob sein Buch nach solch einer Resonanz zum Bestseller avancieren wird, bleibt abzuwarten.
Wir haben euch eine Kurzbeschreibung zum Buch und selbstverständlich auch ein paar Fotos vom Ex-Bundeskanzler mitgebracht, die ihr wie immer in unserer Bildergalerie findet.
Kurzbeschreibung
»Mein ganzes Leben lang habe ich versucht, Grenzen immer wieder an den Horizont
zu verschieben.«
Frei heraus ohne staatsmännische
Diplomatie: In seiner politischen Autobiografie - Schwerpunkt: die
Regierungsjahre - offenbart Gerhard Schröder seine Sicht, seine Wahrheit, ohne
ein Blatt vor den Mund zu nehmen. »Ich habe alles selber gemacht,
mir hat keiner was geschenkt«, sagt Gerhard Schröder. Er hat seine Chancen
genutzt: Aus bescheidenen Verhältnissen arbeitete er sich über Lehre und
zweiten Bildungsweg bis ins höchste Regierungsamt vor. Als Kanzler riskierte er
die Vertrauensfrage, um deutsche Soldaten zu einer Friedensmission ins Ausland
zu schicken - und erntete damit höchste Anerkennung für sein Land. Überzeugt
trotzte er später George W. Bush in der Irak-Frage. Um Deutschland fit zu
machen für die globalisierte Welt, vollzog er die Abkehr von der bequemen
Ideologie, der Staat sei für alles und jeden verantwortlich. »Entscheidungen«
ist ein kämpferisches Resümee, das mit Kritik - auch Selbstkritik - nicht
sparsam umgeht, und zugleich ist es das politische Vermächtnis eines
entschlossenen Kämpfers für soziale Gerechtigkeit und ein geeintes,
selbstbewusstes, friedliches Europa.
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